Feridun Zaimoglu
Feridun Zaimoglu
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Feridun Zaimoglu - Siebentürmeviertel Siebentürmeviertel
Roman

800 Seiten, gebunden

ISBN: 978-3-462-04764-6
Erschienen am: 17.08.2015
Deutschland 24,99 €
Österreich 25,70 €
Kiepenheuer & Witsch
 
Aktuelle Auszeichnung: Mainzer Literaturpreis 2015 (Mainzer Stadtschreiber)
Berliner Literaturpreis 2016
Ausstellungen:
Im Frühjahr 2016
Kunst- & Kulturverein
Eckernförde e.V.
Dauerausstellung:
GALERIE RICHTER
Niederstraße 19a
24321 Lütjenburg
www.galerie-richter.de

 

Eine Familiensaga zwischen Orient und Okzident

Das hat man so noch nicht gelesen: Feridun Zaimoglu führt seine Leser ins Istanbul der 30er-Jahre und mitten hinein in eine fremde und faszinierende Welt, in der sich ein deutscher Junge behaupten muss. Eine Familiensaga der besonderen Art, emotionsgeladen, abgründig und spannend. Wolf weiß nicht, wie ihm geschieht. Nach dem Tod seiner Mutter hat er mit seinem Vater gelebt, der aber nach einer Warnung vor der Gestapo plötzlich Deutschland verlassen muss. Es ist das Jahr 1939, und Wolf findet sich in Istanbul wieder, in der Familie von Abdullah Bey und mitten im Siebentürmeviertel, einem der schillerndsten Stadtteile der Metropole, in der Religionen und Ethnien in einem spannungsreichen Nebeneinander leben. Was als vorübergehende Maßnahme gedacht war, wird zu einer Dauerlösung, und Wolf muss sich zurechtfinden in diesem überwältigenden Kosmos. Er wird von Abdullah Bey an Sohnes statt angenommen, besucht die Schule und erobert sich seine Stellung unter den Jugendlichen des Viertels. Als er langsam zu begreifen beginnt, welche Rolle Abdullah Bey wirklich spielt, gerät er in große Gefahr. Nach »Leyla«, dem Bestseller über den Weg einer jungen Türkin von Anatolien ins Deutschland der 60er-Jahre, wendet sich Feridun Zaimoglu wieder der Türkei zu und greift dabei die deutsche Emigration auf. Mit großer Sprachkraft und Poesie führt er den Leser in eine Welt, in der Kulturen und Religionen, aber vor allem menschliche Leidenschaften und Sehnsüchte aufeinanderprallen.

 
 
Galerie Richter, Marc Richter, Lütjenburg